Ziel der Behandlung ist es, eine Aktivierung gewisser Gehirnregionen des Patienten zu erzielen und möglichst lange aufrechtzuerhalten. Klinische Studien zeigen, dass die TPS wirksam ist. Das Ausmaß der Plazeboeffekte ist allerdings noch nicht bekannt ; dafür bedarf es noch weiterer kontrollierter randomisierter Studien.
Illustration: Storz Medical
TPS®-Therapie: Funktionsprinzip, Wirkung und Sicherheit
Transkranielle Pulsstimulation (TPS®) ist ein modernes, nicht-invasives Verfahren zur Stimulation des Gehirns mit Stoßwellen. Ziel ist die Verbesserung der zerebralen Durchblutung, die Förderung der Angiogenese (Gefäßneubildung) und die Unterstützung der Nervenregeneration.
Wie funktioniert das Therapieprinzip der TPS®?
Der durch TPS® induzierte Schlüsselmechanismus ist die Mechanotransduktion. Die mechanischen Impulse werden in zelluläre Signale umgewandelt und lösen eine Reihe positiver biologischer Effekte aus:
-
Stimulierung von Wachstumsfaktoren, vor allem VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor)
→ Verbesserung der zerebralen Durchblutung
→ Förderung der Bildung neuer Blutgefäße (Angiogenese)
→ Unterstützung der Nervenregeneration -
Freisetzung von Stickoxid (NO)
→ direkte Vasodilatation (Gefäßerweiterung)
→ verbesserte Durchblutung
→ erhöhte Stoffwechselaktivität und entzündungshemmende Wirkung
Die Stoßwellen der TPS® stimulieren und aktivieren gezielt Regionen im Gehirn des Patienten. Durch die äußerst kurze Stimulationsdauer wird eine kritische Gewebserwärmung im Gehirn vermieden, was zur Sicherheit der Methode beiträgt.
Wie wirkt die TPS® im Gehirn?
Die wichtigsten Wirkmechanismen der Transkraniellen Pulsstimulation im Überblick:
- Mechanotransduktion
- Erhöhung der Zellpermeabilität
- Stimulation mechanosensitiver Ionenkanäle
- Freisetzung von Stickoxid (NO)
- Vasodilatation
- erhöhte Stoffwechselaktivität
- Förderung der Angiogenese
- entzündungshemmende Effekte
- Stimulation von Gefäßwachstumsfaktoren (VEGF)
- Migration und Differenzierung von Stammzellen
Diese Prozesse können dazu beitragen, Nervenzellen und neuronale Netzwerke zu unterstützen und kognitive Funktionen positiv zu beeinflussen.
Wie sieht ein Behandlungszyklus mit TPS® aus?
Ein Behandlungszyklus der TPS®-Therapie umfasst:
- 6 Sitzungen
- innerhalb von 2–3 Wochen
- jeweils etwa 30 Minuten Behandlungsdauer
Die Behandlung erfolgt ambulant und kann in der Regel gut in den Alltag der Patienten integriert werden.
Ist die Behandlung mit TPS® sicher?
Die TPS®-Behandlung wird:
- ambulant durchgeführt
- schmerzfrei
- bei vollem Bewusstsein des Patienten
Bei fachgerechter Anwendung gilt die TPS® als sicher und gut verträglich. Die Patienten können direkt nach der Sitzung wieder in ihren gewohnten Alltag zurückkehren.
Wichtiger rechtlicher Hinweis:
Aktuell stellt die TPS®-Behandlung in Österreich eine „Off-Label“-Therapie dar. Eine ausführliche ärztliche Aufklärung und individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung sind daher unerlässlich.
Aktuelle Studien der Transkraniellen Pulsstimulation finden Sie unter folgendem LINK:
https://alzheimer-science.com/transkranielle-pulsstimulation-tps/studien-und-literatur-zur-transkraniellen-pulsstimulation

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