Klinische Untersuchung und Diagnose bei Hüftschmerzen
Für eine sichere Diagnose von Hüftgelenksbeschwerden ist eine genaue klinische Untersuchung unerlässlich. Bei Bedarf wird zusätzlich eine diagnostische Infiltration mit einem Lokalanästhetikum direkt in das Hüftgelenk durchgeführt.
Zur weiteren Abklärung von Hüftschmerzen kommt außerdem eine Bildgebung mittels Röntgen zum Einsatz. So lässt sich der Zustand des Hüftgelenkes zuverlässig beurteilen und die optimale Therapie bzw. Hüftoperation planen.
Therapie und Operationsablauf
Dauer und Art der Narkose
Die Operationsdauer beträgt in der Regel etwa 60 Minuten.
Die Hüftoperation kann entweder in Spinalanästhesie („Kreuzstich“) oder in Vollnarkose durchgeführt werden.
Der stationäre Aufenthalt im Krankenhaus liegt üblicherweise bei 3–5 Tagen.
Operationszugang: schonende, minimalinvasive Technik
Je nach körperlicher Gegebenheit erfolgt der Eingriff über einen seitlichen Zugang oder über einen sogenannten minimalinvasiven Zugang auf Höhe des Hüftgelenkes.
Beim minimalinvasiven Hüftzugang werden die das Gelenk überdeckenden Muskeln lediglich behutsam auseinandergedrängt und nicht durchtrennt. Diese gewebeschonende Operationstechnik ermöglicht eine schnellere Mobilisation und unterstützt eine rasche Rückkehr in den aktiven Alltag.
Frühmobilisation und Physiotherapie
Durch die schonende OP-Technik sind Patientinnen und Patienten in der Lage, frühzeitig wieder mobil zu sein und ihre körperliche Aktivität schrittweise aufzunehmen.
Bereits ab dem 2. postoperativen Tag beginnt eine gezielte Physiotherapie, um:
- die Beweglichkeit des Hüftgelenkes zu verbessern
- die Muskulatur zu stärken
- die Alltagsaktivitäten schnellstmöglich wieder zu ermöglichen
Rehabilitation nach Hüftoperation
Noch während des stationären Aufenthaltes wird die anschließende Rehabilitation für Sie organisiert.
Diese dauert in der Regel etwa 3 Wochen und dient der:
- weiteren Funktionsverbesserung des Hüftgelenkes
- Schmerzlinderung
- sicheren Rückkehr in Beruf, Alltag und Sport
Regelmäßige klinische und radiologische Kontrollen unterstützen Sie dabei, möglichst rasch wieder mobil und körperlich aktiv sein zu können. In den meisten Fällen kann der Alltag nach relativ kurzer Zeit wieder ohne wesentliche Einschränkungen bewältigt werden.
Sport nach Hüftoperation: Empfohlene Sportarten
Auch nach einer Hüftoperation bzw. Implantation einer Hüftprothese muss auf Sport nicht verzichtet werden. Es werden insbesondere „Low Impact Sportarten“ empfohlen, also hüftschonende Sportarten mit geringer Stoßbelastung.
Empfohlene Low-Impact-Sportarten
- Ergometer-Training
- Tanzen
- Golf
- Schwimmen
- Schießen
- Walking
- Tennis (Doppel)
Weitere empfohlene Sportarten mit entsprechender Erfahrung
Mit zunehmender Erfahrung und Stabilität des Hüftgelenkes können zusätzlich folgende Sportarten nach Hüft-OP sinnvoll sein:
- Aerobic
- Radfahren
- Bowling
- Wandern
- Reiten
- Skifahren / Schifahren

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